“Der Preis ist heiß” – “Geiz ist geil” – “Kleine Preise”, das sind die Schlagworte, die wir täglich über die Werbung zu hören kriegen. Auch in der Urlaubsbranche gibt es sogenannte Schnäppchenpreise und dies meist für Kurzentschlossene und vor allem im letzten Moment.
Seit bereits geraumer Zeit beschäftige ich mich mit diesem Thema und bin überzeugt, dass es genau andersrum sein sollte, der Frühentschlossene muss zum besseren Preis kommen und der Hotelleier nicht erst reagieren, wenn es schon fast zu spät ist und mit dem Rücken zur Wand steht. Die Nachfrage sollte also, so wie in vielen anderen Branchen den Preis bestimmen.
Yield Management nennt sich das Rezept und auch Südtirols Hotellerie wird seine “starre” Preisgestaltung früher oder später überdenken müssen, um weiterhin das überaus geschtätze und hohe Niveau an Strukturen und Service halten zu können.
Das Zauberwort heißt Preisdifferenzierung:
Ein Hotel mit 100 Zimmern würde z.B. 20 für einen reduzierten Preis verkauft den Rest zum normalen Tarif. Sobald das Kontingent aufgebraucht ist, ist der einfache Tarif nicht mehr verfügbar. Wer zuerst kommt, mahlt also zuerst. Vorraussetzung sind verschiedene statistische Prognoseverfahren zum Einsatz, welche z.B. die zu erwartende Nachfrage und das Kaufverhalten auf Erkenntnissen der Vergangenheit ermitteln. Ausgehend von einer Analyse der Zielpreise werden die Angebotsstrategien optimiert, was natürlich durch Computersysteme unterstützt wird.
Möglich wurde diese Preisstrategie erst, seit man die Preise dank modernster Reservierungssysteme so ändern kann, dass sie nur konkreten Interessenten offenbart werden. Entwickelt sich die Auslastung gut, so werden höhere Preise verlangt, ist dagegen absehbar, dass Restkapazitäten übrig bleiben, werden die überschüssigen Kapazitäten zu niedrigeren Preisen verkauft.
Spaaaanend oder – und das alles sogar mit anhaltender “Urlaub zum besten Preis” Garantie!
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Toll, dass ich dann vor wenigen Tagen einen Newsletter mit 50% Preisnachlass im September bekommen habe (für die 2. Person).
Eben genau aus diesem Grund Ferdinand beschäftigen wir uns mit dem Thema Yield, damit wir den Frühbuchern solche oder ähnliche Angebote machen können, ganz nach dem Vorbild der Airlines. Übrigens auch nach deren Vorbild hatte das Angebot Gültigkeit für ein kleines Kontingent von Zimmern – sind Sie vielleicht selbst auch unter den Glücklichen?!
Wenn man ihre Blog Einträge so anschaut muss man ganz schön schmunzeln.Sie tun so als hätten sie was besonderes erfunden.Wenn Sie über das Thema Yield schreiben dann müssen sie aber sich mal darüber befassen.Nur mit Preisnachlässen ist es nicht getan.Ausserdem.Sie schreiben von”Mit dem Rücken zur Wand” meistens ist es aber so,dass es derjenige ist der dann die Hosen” Preise”runterlässt um Gäste zu finden.Keine gute Verkaufsstrategie.Denn gerade Sie sprechen von Qualität.Kann man mit solchen Preisabschlägen noch die gesamte Qualität garantieren?Glaube nicht.Deshalb sollten sie nicht zu viel Selbstdarstellung betreiben mit Ihren Blog Einträgen.Gruss nach Südtirol
es geht ja nicht nur um Preisnachlässe. Sondern in der Hochsaison bzw. gute gebuchten Zeiten wird der Preis dann natürlich nach oben geschraubt. Solche Preise hätte man nie gewagt zu verlangen.
Die Medaille hat immer 2 Seiten.
Bestimmt wird es eine Untergrenze beim Preis geben. Denn nicht’s ist teurer als ein leeres Bett
@ franz bin deiner Meinung jetzt muessen wir in suedtirol nur noch die hotelprogrammfirma dazu bringen eine Schnittstelle einzurichten
diese Woche haben wir ein treffen mit einer Firma die die passende Software anbietet in suedtirol gibt es naemlich noch keine. Mal sehen was wir da lernen koennen und sonst wenden wir uns gern an sie
auch liebe Gruesse ( nach oesterreich?)
@ Gerd freut mich wenn meine eintraege etwas Freude in ihren Alltag bringen
[...] nicht vereinbar… Nur wenige Tage später (am 31. August) lese ich verwundert auf dem Hotelblog einen Artikel, in dem man eifrig über Yield Managment und die Vorteile [...]